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22.05.2017alle News

Vom kleinen Arbeitsschritt zur fertigen USV-Anlage

Lehrlinge besichtigten LKH Amstetten

Ohne eine Notstromversorgungsanlage wäre an einen sicheren Betrieb in Krankenhäusern nicht zu denken. Nur Dank der hochtechnischen Maschinen ist gewährleistet, dass im Ernstfall Strom die Patienten mit lebenserhaltenden Maßnahmen versorgt - „Strom im entscheidenden Moment“! Damit dieses Ziel erreicht werden kann, muss ein jeder Handgriff sitzen, auch die Arbeiten eines Lehrlings müssen daher mit Sorgfalt ausgeführt werden.

Im Rahmen eines Lehrlingsauflugs wurde den angehenden Facharbeitern diese Tatsache vor Augen geführt. Gemeinsam mit den Lehrlingsbeauftragten Rudolf Hemetsberger und Gerhard Franz sowie dem Hitzinger Kundendienst-Servicetechniker Werner Gammer besuchten die Burschen das Landeskrankenhaus sowie die Nervenklinik in Amstetten.

Lehrlingsausflug Amstetten

Lehrlingsausflug LKH Amstetten

„Einmal im Jahr machen wir alle gemeinsam einen Ausflug“, erzählt Dominik Höflinger, Lehrling für den Bereich Mechatronik. „Letztes Jahr waren wir im Hochseilgarten Gleinkersee und heuer hatte Herr Werner Gammer die Idee, dass wir nach Amstetten fahren könnten.“ Im Landeskrankenhaus Amstetten stehen zwei Hitzinger Dieselaggregate und eine Notstromversorgungsanlage. Die rund 15-köpfige Truppe bekam nicht nur eine Führung durch das LKH, sondern auch Einblicke wie die Lüftungsanlage sowie die Osmoseanlage funktioniert. „Wir waren auch bei einem Testlauf eines Dieselaggregates dabei“, schildert Höflinger. “Das war ziemlich laut und wir alle mussten uns die Ohren zuhalten.“

Nach einem Mittagessen ging es weiter in die Nervenklinik, wo ebenfalls ein Hitzinger Dieselaggregat mit einem 16 Zylinder-Motor steht. „Seit dem Jahr 2000 ist das Aggregat in Betrieb und war bereits rund 8000 Betriebsstunden im Einsatz, was ziemlich viel ist“, so der 18-Jährige.

Lehrlingsausflug Amstetten

„Der jährliche Ausflug mit den Lehrlingen gehört einfach dazu“, weiß Ausbildner Rudolf Hemetsberger. „Es fördert den Gruppenzusammenhalt, macht Spaß und wie im heurigen Fall bin ich mir sicher, dass sie auch etwas dazu gelernt haben.“

Für nächstes Jahr stehen bereits einige Ideen im Raum. „Die Lehrlinge würden gerne Paintballspielen, mir kommt dabei aber das Miteinander zu kurz“, so Gerhard Franz. „Ich denke da eher an einen Wanderausflug, Rafting oder an einen Floßbauworkshop – irgendeine Aktivität bei der der Zusammenhalt gefördert wird.“

(Fotos: Hitzinger)

Hitzinger Lehrlingsausflug