Hitzinger Firmenchronik

Die Gründer

Senator H.C. Baurat H.C.
Dipl. Ing. Walter Hitzinger
geb. am 8.April 1908 in Linz


Er gründete am 1. Jänner 1946 die Firma Dipl. Ing. Hitzinger KG. Die erste Eintragung im Handelsregister ist mit 16. Juni 1947 registriert.

Nach Abschluss seines Studiums an der Technischen Universität in Wien – Technischer Refernt bei den Steyr-Daimler-Puch Werken und Vorstandsmitglied der Flugmotorenwerke Ostmark/Wiener Neudorf.
Nach seiner Funktion als Generaldirektor der VOEST in Linz und Leiter von Daimler Benz in Stuttgart, leitete er gemeinsam mit seinem Partner Dipl. Ing. Schäcke das Unternehmen Hitzinger.
Durch seine Umsicht und sein Verständnis für die Mitarbeiter, sowie den weltweit exzellenten Geschäftsverbindungen, konnte er sehr viel zum Aufschwung des Unternehmens beitragen. Mit 1. Jänner 1975 kam es zur Firmenteilung zwischen ihm und seinem Partner Dipl. Ing. Schäcke.
Am 26. Juli 1975 verstarb Herr Dipl. Ing. Walter Hitzinger leider viel zu früh nach langem Leiden.
Mitgründer
Dipl. Ing. Hans Schäcke
Geb. am 7. September 1907 im bayrischen Eltal


Er etablierte sich bereits mit 32 Jahren als Industrieller in Linz.
Mit 1. Jänner 1946 beteiligte er sich als geschäftsführender Gesellschafter bei Dipl. Ing. Hitzinger & Co, die als offene Handelsgesellschaft geführt wurde, mit 50%igem Anteil. Gleichzeitig wurde die erste Elektrogroßhandlung „Schäcke & Co“ in Salzburg gegründet.
1975 schied Herr Dipl. Ing. Hans Schäcke aus dem Unternehmen Dipl. Ing. Hitzinger & Co aus. Durch seine Tätigkeit als gerichtlich beeideter Sachverständiger für Maschinenbau und Elektrotechnik trug er maßgeblich mit viel Verständnis und Sachwissen zur erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens bei.
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Die Chronik

In der beginnenden Wiederaufbauphase des ersten Nachkriegswinters gründete Dipl Ing. Walter Hitzinger am 1. Jänner 1946 ein Handelshaus mit Servicewerkstatt, die Firma Dipll Ing. Hitzinger AG.

1948 ......ist Herr Dipl. Ing. Hans Schäcke als 50% Teilhaber eingetreten und die Firma wurde in Dipl. Ing. Hitzinger & Co geändert.

In einer ehemaligen Flak-Garage in Wegscheid Helmholtzstraße 46 wurde eine Werkstätte zur Instandsetzung zerstörter Elektro - und Verbrennungsmotoren eingerichtet. Aggregate, Elektromotoren aller Art wurden hier neu gewickelt und auch mechanisch repariert. Reparaturaufträge der ÖBB machten 1948 die Anschaffung eines Nutenmachers und einer hydraulischen Presse erforderlich, um die durch Eisenbrand zerstörten Statoren und Rotoren von Ölpumpen, Kompressoren und Fahrmotoren bis 725 kW ergänzen zu können. Damit wurde der erste Schritt zum Elektromaschinenbau - Betrieb getan.
In weiterer Folge begann auch die Neufertigung dieser und anderer E-Lok-Komponenten wie Kollektoren, Durchlaufschütz, Brems-und Anfahrwiderstände, Weichenstellmotoren, Fahrleitungsschalter - Antriebe, Stromversorgungsanlagen für Bahn - Telefon und Sicherungssysteme erweiterten die Palette dieses Bundesbahnprogrammes. Am zivilen Sektor wurden Kurzschlussläufermotoren für landwirtschafltiche Geräte, Gleichstrommotoren gebaut.

Die Raumnot erforderte in der Zwischenzeit sowohl in der Verwaltung als auch in der Fertigung neue Standorte.
1958 ...... übersiedelte die Verwaltung vom ursprünglichen Standort Amagasse 3 zum Hauptplatz 17.
1961 ...... wurde die Wickelei, der Schaltanlagenbau und das Prüffeld in die Schererstraße ausgegliedert.
1971 ...... wurde durch Grundtausch ermöglicht, Verwaltung und Werk in einem, dem heutigen Areal zu vereinen und neu zu bauen.
1955 ...... wurden die ersten Drehstromsynchrongeneratoren eigener Konstruktion mit Gleichstromerregermaschine und mechanischem Abwärtsregler gebaut.
Am Aggregatesektor wurde 1963 die erste USV-Anlage für die KOAX-Station Wr. Neustadt gebaut. Die ersten größeren Serienaufträge wurden 1968 mit 120 Stk. 100-150 kVA Aggregaten für die Türkische Armee und 120 Stk. 25 kVA Aggregate für Petrol Ofisi geliefert.
1969 ...... wurde der erste Synchron-Umformer an die Internationale Atom Energie Kommission in Seibersdorf ausgeliefert.
1970 ...... wurden die bürstenlosen Generatoren und auch die elektronischen Regler im eigenen Haus entwickelt. In der neuaufgebauten Elektronikabteilung wurden dann 1975 auch die erste elektronische Anlaufautomatik, Frequenzrelais, Synchronisiergeräte usw. entwickelt und gebaut.
1975 ...... erfolgte die Realteilung der Firmen Hitzinger und Schäcke, die bisher gemeinsam bilanzierten. Herr Dipl. Ing. Hitzinger übernahm die Anteile der Firma Hitzinger von Dipl. Ing. Schäcke und umgekehrt übernahm Dipl. Ing. Schäcke die Hitzinger Anteile an Schäcke.
1977 ...... wurde Herr Jörg Hitzinger, der Sohn des Firmengründers, Alleininhaber.
1980 ...... verstarb Jörg Hitzinger und die Firma wurde von seiner Schwester Christa Thewanger und Ihrem Gatten Jörg übernommen.
1981 ... ... wurde die Firma in Dipl. Ing. Hitzinger GmbH umgewandelt.
1993 ... Eigentumswechsel in Form eines Management Buy Outs.
Neue GF Platzer, Gatterbauer, Roland
1996 ...
50-jähriges Jubiläum mit hochrangigen Gästen aus der Politik
2000 ...
Störungsfreier Jahrtausendwechsel dank Hitzinger
2006 ...
60-jähriges Jubiläum
2008 ... Mehrheitliche Übernahme (80% von Hitzinger) durch die Unternehmensgruppe HTI - High Tech Industries AG.
Nähere Informationen über HTI - www.hti-ag.at